
Volketswil war bei der 2:4 (2:1) Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Zollikon mindestens gleichwertig, mehrere unglückliche Situationen besiegelten eine Niederlage, die so nicht zustande hätte kommen dürfen.
Bis zur 30. Spielminute zeigte Volketswil den Fussball, den seine Fans noch vor gut einem Jahr bejubeln durften und dem Mitfavoriten auf Meisterschaft und Aufstieg klar seine Grenzen aufzeigte.
Volketswil begann druckvoll und konzentriert und lag nach 2 Treffern in der 6. sowie 25. Minute durch Captain Luca Pergolis verdient mit 2:0 in Führung und war näher an einem 3:0 als ein Zollikon einem Gegentreffer.
Parallelen zum Spiel in Maur vor einigen Wochen führten zum Anschlusstreffer Zollikons nach einem Fehlentscheid infolge klaren Abseits zweier Zolliker Stürmer in der 30. Minute.
Sicherlich sollte dies für eine erfahrene Mannschaft wie Volketswil kein Grund sein, das Spiel noch aus der Hand zu geben,aber die negativen Ergebnisse der letzten Wochen haben deutliche Spuren hinterlassen und haben die eingeschlichene Verunsicherung massgeblich beeinflusst.
Zumindest Einsatz und Spielfreude waren ausreichend vorhanden, ein Unentschieden waere auch nach dem Spielverlauf entsprechend gewesen, doch ein Freistoss aus 20 Meter, führte zum 2:3 Zollikons, das 2:4 war einfach damit begründet, dass Volketswil einen Punkt retten wollte, seine Abwehr entblösste und sich so einen Konter zum 2:4 einfing.

Nach der Niederlagenserie aus den letzten drei Pflichtspielen wartete auf den FCV 1 mit dem schweren Auswärtsspiel gegen den derzeitigen Tabellendritten Wetzikon eine weitere unangenehme Aufgabe.
Volketswil bewies Moral und zeigte sich gegenüber den letzten Spielen gefestigter, agierte über weite Strecken dieser Begegnung diszipliniert und Willensstark, um dem Abwärtstrend ein Ende zu setzen.
Auch wenn spielerisch vieles nicht ganz nach Wunsch verlief, wäre ein Sieg Volketswils sicherlich nicht unverdient gewesen, Wetzikon gelang spät in der 88. Minute der glückliche Ausgleichstreffer zum 1:1(0:0).
Bei sommerlichen Temperaturen gab es ein mehr oder weniger ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen Volketswils, die bei mehr Passgenauigkeit durchaus ihre Halbchancen besser verwertet hätten können. Keine Gefahr drohte für das von Leandro Pandolfino gehütete Tor der Volketswiler während fast der gesamten Spielzeit, der einzige gefährliche Schuss Wetzikons aus 20 Meter und keiner Abwehrchance Pandolfinos führte zu Wetzikons glücklichem Ausgleich.
Die Meisterschaft neigt sich langsam dem Ende zu, bei drei ausstehenden Spielen geniesst Volketswil 2 mal Heimrecht gegen Zollikon sowie Pfäffikon sowie das letzte Auswärtsspiel dieser Saison in Rüti.

Im Nachtragsspiel zur 18. Meisterschaftsrunde der 3. Liga bezogen Volketswils Aktive 1 eine empfindliche 1:5 (0:2) Niederlage gegen den Gastgeber FC Hinwil und blieben damit im vierten Spiel in Folge sieglos, mit dem Ergebnis, die vor Saisonbeginn angekündigten Ziele klar verfehlt zu haben.
So paradox es auch klingen mag, Hinwil war sicherlich nicht so dominierend, dass eine Tordifferenz von 4 Toren entstand - Volketswil bestimmte einige längere Phasen das Spiel und kassierte die Gegentreffer immer in Momenten, in denen der Gegner weit davon entfernt war einen Torerfolg realisieren zu können.
So geschehen vor den beiden Treffern vor der Pause binnen 2 Minuten sowie im zweiten Spielabschnitt, als Volketswil mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 den Gegner im Griff hatte, entscheidend war jedoch wieder einmal die mangelnde Entschlossenheit und der unbedingte Wille beim Torabschluss.
Im Gegensatz zu den Niederlagen gegen die Tabellennachzügler Stäfa und Maur war wenigstens etwas Leistungssteigerung erkennbar, dennoch war es einfach zu wenig, um ein achtbares Resultat erzielen zu können.

Nach 17 gespielten Meisterschaftsrunden muss sich der FCV 1 eingestehen, die schlechteste Leistung der letzten 2-3 Saisonen abgeliefert zu haben.
Ideenlos, unmotiviert, kein Aufbäumen nach den Rückständen - so hat man Volketswil, welches vor nicht einmal vergangene 9 Monate Zuschauermassen in den Sportpark Gries mobilisieren konnte - (Finale im ZH Regionalcup sowie Teilnahme am nationalen Schweizer Cup) - sensationelle Auftritte zeigte und jetzt nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Vergleicht man die Testspiele zur Vorbereitung auf die Rückrunde mit achtbaren Ergebnissen gegen Zweitliga Teams,so versteht man das Auftreten der letzten beiden Spiele gegen die Abstiegskandidaten Maur (1:3) sowie gegen das bisherige Schlusslicht Stäfa 2 mit einer unverständlichen 1:3 (1:2) Heimniederlage in keinster Weise.
Nach einem mehr oder weniger erfolgreichen Rückrundenstart hat man die grosse Chance kläglich vergeben, mit den Spielen gegen Herrliberg 2, Maur und jetzt Stäfa, praktisch 9 Punkte Spiele, an die Tabellenspitze näher heranzurücken.
Nun gilt es ,wenigstens den momentanen 4. Tabellenplatz in den restlichen 5 MS Spielen zu verteidigen, jetzt beginnt die Planung für die Saison 2026/27, genügend Zeit um die Lehren aus einer mittlerweile verkorksten Saison zu ziehen.

Letztes Update: 24.05.2026
Bislang haben sich folgende Klassen für das diesjährige Schülerturnier 2026 angemeldet: